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Gemeinsame Ausbildung der Feuerwehren der Raumschaft Ost – Zusammenarbeit in Aktion
Gemeinsame Ausbildung der Feuerwehren der Raumschaft Ost – Zusammenarbeit in Aktion
Um das in der Grundausbildung (Truppmann Teil 1) erlernte Wissen weiter zu festigen, durchlaufen frisch ausgebildete Feuerwehrfrauen und -männer anschließend weitere Module innerhalb ihrer Feuerwehren. Während sich viele Ausbildungsinhalte – wie zum Beispiel die Absicherung von Einsatzstellen bei Verkehrsunfällen oder die Wasserentnahme aus offenen Gewässern – problemlos vor Ort ausbilden lassen, gibt es Module, welche spezielles Gerät erfordern oder die sich in einer gemeinsamen Ausbildung effizienter und praxisnäher umsetzen lassen. In solchen Fällen zeigt sich die bewährte Zusammenarbeit der Feuerwehren der Raumschaft Ost – bestehend aus den Wehren Dettighofen, Hohentengen, Jestetten, Klettgau und Lottstetten. Gemeinsam bieten sie im Jahr 2025 an drei Samstagen zentrale Ausbildungsblöcke in Klettgau, Hohentengen und Lottstetten an.
Am Samstag den 17. März 2025 war es so weit: 35 Feuerwehrangehörige aus den genannten Wehren sowie einige Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Stühlingen kamen in Klettgau zusammen und durchliefen vier praxisnahe Ausbildungsmodule:
- CBRN-Gefahren & Dekontamination: In dieser Station wurden die Teilnehmenden in Gruppen aufgeteilt, um sich mit den Themen atomare, biologische und chemische Gefahren, dem Vorgehen bei Gefahrstoffaustritt sowie der Bedeutung von UN-Nummern auseinanderzusetzen. Nach einer kurzen Vorbereitungszeit wurden die Ergebnisse den anderen Gruppenmitgliedern präsentiert.
- Schiebleiter & Knoten: Am Schlauchturm konnte das sichere Aufstellen und Besteigen der Schiebleiter trainiert werden. Besonders beliebt war das Wiederholen der wichtigsten Feuerwehrknoten – mit viel Spaß und sichtbarem Lernerfolg. 😉
- Station Drehleiter: Hier stand der Umgang mit der Drehleiter im Fokus. Neben dem taktischen Vorgehen bei Einsätzen wurde das sichere Begehen des Leiterparks geübt.
- Sprungretter: Bei dieser Station lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Aufbau und Einsatz eines Sprungretters kennen. Den Abschluss bildete eine eindrucksvolle Simulation eines Sturzes aus ca. 9 Metern Höhe mithilfe eines Dummys – inklusive realitätsnaher Geräuschkulisse.
Nach dem erfolgreichen Durchlaufen der Module nutzten alle Beteiligten die Mittagspause zum kameradschaftlichen Austausch.
Die zentrale Ausbildung war ein voller Erfolg und wurde von allen Teilnehmenden sowie den Ausbildern mit großem Engagement und Begeisterung durchgeführt.
















