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Übung Atemschutzgeräteträger

Erstelldatum13.09.2025

Am Freitagabend fand wieder eine Übung für unsere Atemschutzgeräteträger statt. An sechs Stationen mussten Geschicklichkeit, Wahrnehmung und Ausdauer bewiesen werden.

Übung Atemschutzgeräteträger

Am Freitagabend fand wieder ein Übungsabend für die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Klettgau statt. An sechs Stationen wurden von Geschicklichkeit, über Ausdauer und die Arbeit mit unseren technischen Gerätschaften diverse unterschiedliche Fähigkeiten abverlangt und trainiert.

Beispielsweise mussten die Trupps im Chemieschutzanzug unter Zeitdruck Koordinations- und Geschicklichkeitsübungen auf einem kleinen Teppich ausführen. Hier war auch besonders die Absprache im Team gefragt, die sich aufgrund der sprachlichen Einschränkungen im Chemieschutzanzug als besonders herausfordernd herausstellte.

An weiteren Stationen konnte beispielsweise das Entglasen von Fenstern und Türen ausführlich geübt werden, das Vorgehen mit einem gefüllten Schlauch im verrauchten Treppenhaus, oder das Absichern einer einsturzgefährdeten Grube mittels hydraulischem Gerät.

Körperliche Fitness und Ausdauer wiederum waren bei einem Parcours durchs Gerätehaus gefordert, wobei eine enge Röhre durchkrochen, sowie ein Gerüst bestiegen und eine Leiter übers Dach erklommen werden mussten. Im Keller wurde eine Personensuche unter Stressfaktoren mit sich ereignendem simuliertem Deckeneinsturz trainiert, was bei einigen Teilnehmern sicherlich zu einem guten Lerneffekt und "Aha-Erlebnis" führte.

Alle Stationen wurden selbstverständlich voll ausgerüstet unter Atemschutz durchgeführt. Daher wurden an diesem Abend wieder einige Atemluftflaschen leergeatmet und T-Shirts durchgeschwitzt.

Herauszuheben ist besonders die große Anzahl an Personen, die an der Vorbereitung und Durchführung der Probe beteiligt war. Nicht weniger als 21 Personen waren involviert, um die Stationen auszuarbeiten, zu testen, durchzuführen und das geforderte Material (beispielsweise unzählige verglaste Fenster und Türen) bereitzustellen. Dies betont die große Motivation und den hohen Stellenwert einer anspruchsvollen und abwechslungsreichen Fortbildung unserer Feuerwehrangehörigen! Ein herzliches Dankeschön daher an alle Unterstützer, aber auch die Teilnehmer für die ständige Bereitschaft sich weiterzubilden und auch diese körperliche Herausforderungen auf sich zu nehmen.